Insider-Interview: Studiengang Automobilwirtschaft

Katharina (23) hat seit kurzem ihren Bachelor in Automobilwirtschaft. Im TOUCHDOWN Insider-Interview erzählt sie, wie ihr das außergewöhnliche Studium gefallen hat und wie es jetzt für sie weitergeht.

Erzähl mal, …wie kommt’s, dass du dich für den Studiengang Automobilwirtschaft entschieden hast?

Ich habe mich schon von klein auf für Autos interessiert – je schneller, desto besser. Deswegen wollte ich auf jeden Fall „irgendwas mit Autos machen“ und als ich in der Mittelstufe gemerkt habe, dass mir vor allem Mathe und betriebswirtschaftliche Fächer Spaß machen, hat sich der Entschluss bestätigt. Ich fand sowohl Maschinenbau oder Fahrzeugtechnik aber auch Wirtschaftsingenieurwesen interessant. Im Internet bin ich dann auf den Studiengang Automobilwirtschaft an der HfWU in Geislingen an der Steige gestoßen. Das hat mich sofort überzeugt!

Was war besonders spannend und interessant für dich?

Die Kombination aus Praxis und Theorie, die einem an einer FH vermittelt wird, fand ich sehr spannend. So haben wir zum Beispiel viele Projekte mit Fahrzeugherstellern oder auch Unternehmensberatungen gemacht.
Besonders interessiert hat mich einfach die Kombination aus Mathe, Technik und logischem Denken. Stures Auswendiglernen liegt mir nicht so gut… Meine Lieblingsfächer waren daher immer Fahrzeugtechnik, Betriebswirtschaft, da vor allem Rechnungswesen und Quantitative Methoden. Mein Highlight war das Praxissemester im 5. Semester, welches ich in München bei der KMW GmbH und Co. Kg absolviert habe.

Du konntest also einiges an Praxiserfahrung sammeln?

Ja, zum Glück! Zum einen durch die oben genannten Praxisprojekte mit verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen allerdings immer mit Bezug zur Automobilbranche, zum anderen in dem Praxissemester, in dem man Vollzeit ein Praktikum in einem automobilwirtschaftlichen Unternehmen absolviert.

Gibt es denn auch die Möglichkeit ins Ausland zu gehen?

Die gibt es definitiv. Das International Office der Hochschule unterstützt einen da wirklich sehr. Auch was dann die Vorbereitung, wie z. B. TOEFL-/IELTS-Test betrifft. Egal wohin man geht – es wird einem immer fast alle angerechnet, sodass man als Rückkehrer nur in Ausnahmefällen Fächer nachholen muss. Aber man kann nicht nur ein klassisches Auslandssemester an einer der Partnerhochschulen in z. B. Kalifornien, Rumänien, China oder Südafrika machen. Es gibt auch die Möglichkeit, sein Praxissemester bei einem Unternehmen im Ausland zu machen.

Was machst du jetzt nach deinem Abschluss?

Ich habe gerade angefangen, an der Hochschule München einen Master in Marketing Management zu machen.

Dann möchtest du also später im Marketing arbeiten?

Genau, am besten in einem großen, etabliertem Unternehmen, welches im Bereich Fahrzeugbau operiert. Das ist für mich einfach super spannend und begeistert mich. Mein Traumjob wäre bei BMW! Ich denke, wenn man die Möglichkeiten nutzt, die einem die Hochschule gibt, um bereits im Studium in Kontakt mit Unternehmen zu treten und hier ein Netzwerk aufbaut, stehen die Chance auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Bis jetzt habe ich von keinem Kommilitonen gehört, der nichts gefunden hat.

Du sprichst von Kommilitonen in der männlichen Form… Warst du denn die einzige Frau im Studiengang?

Nicht ganz, aber viele Mädels gab es nicht. Das hat Automobilwirtschaft wirklich mit Wirtschaftsingenieurwesen oder auch Maschinenbau gemein: 90% Männer und 10% Frauen, wenn es hochkommt. Aber so entstehen definitiv keine Zickenkriege!

Was ist dein Tipp für Studienanfänger?

Lasst euch nicht von Geislingen als Stadt abschrecken, das Studium ist es wert. Außerdem ist durch das Studium in einer Kleinstadt ist der Zusammenhalt unter den Studenten wirklich einzigartig.
Und: Geht auf die Professoren zu! Sie sind wirklich immer für einen da. Deshalb schätze ich das Studium an einer Hochschule im Gegensatz zu einem Studium an einer Uni wirklich sehr.
Wenn man sich für Autos begeistert, ist man hier definitiv richtig!

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