#karrierekickoff: Robotik-Ingenieur

In diesem Beitrag aus unserer #karrierekickoff-Reihe geht es um den spannenden Beruf des Robotik-Ingenieurs.

Viele Menschen befürchten, dass Computer und andere komplexe Maschinen die Arbeit von Menschen ersetzen. Tatsächlich werden aber auch viele neue Berufe geschaffen, oder bereits existierende erhalten eine wichtige Bedeutung, wie zum Beispiel der Robotik-Ingenieur.

Maschinen lernen denken

Hochintelligente Maschinen sind längst nicht mehr nur aus Science Fiction-Filmen bekannt, sondern inzwischen Realität. Vom Head-Up Display im Auto, das während der Fahrt wichtige und sogar lebensrettende Informationen einblendet bis hin zu sensorischen Roboter-Armen in der Industrie. Damit all dies und mehr möglich bleibt und wird, braucht es Ingenieure, die sich auf Robotik und sogenannte Autonome Systeme spezialisiert haben.

Aufgabenbereich

Die grundsätzliche Aufgabe von Robotik-Ingenieuren liegt im Konzipieren, Entwickeln, Bauen und Programmieren von kognitiven, intelligenten (Assistenz-)Systemen, Maschinen, Robotern. Diese sollten direkt mit Menschen kooperieren. Deshalb beschäftigen sich die spezialisierten Ingenieure tagtäglich mit interaktiven Elementen, über die beispielsweise Service-Roboter in Gestik, Sprache oder Dialogführung gesteuert werden.

Die Einsatzbereiche sind sehr unterschiedlich, ebenso ist der jeweilige Schwerpunkt des Ingenieurs abhängig vom Einsatzzweck des Roboters: Von sensorgesteuerten Maschinen in der Produktion (z.B. in der Automobilindustrie) bis zu intelligenten Assistenzsystemen beispielsweise in der Medizin, etwa zur Dosierung von Medikamenten.

Auch die Organisation von Arbeitsabläufen und die Überwachung von Herstellungsprozessen gehören zum Aufgabenfeld. Dazu gehört größtenteils auch Budget- und Personalverantwortung.

Zum Teil sind Robotik-Ingenieure auch im Bereich Beratung und Consulting für kognitive Robotik, Sensorik und Mensch-Roboter-Interaktion tätig.

Voraussetzungen

Sehr gutes technisches Verständnis ist eine Selbstverständlichkeit für die Arbeit eines Robotik-Ingenieurs. Ein Interesse an Mathematik und Physik solltest du also auch mitbringen, sonst wirst du kaum Freude am Studium und dann später im Beruf haben. Außerdem solltest du ein gutes Vorstellungsvermögen haben, besonders, was abstraktes Denken angeht. Ebenso wichtig ist es, logisch bzw. interdisziplinär denken zu können und konzentriert zu arbeiten. Wenn es darum geht, Kunden oder Mitarbeiter einzuarbeiten, sind deine kommunikativen Fähigkeiten gefragt.

Ausbildung/Studium

Um Robotik-Ingenieur zu werden, ist ein Studium Voraussetzung. Es gibt Studiengänge, die sich direkt auf Robotik und Automatisierungstechnik spezialisieren, zum Teil kannst du auch direkt wählen, in welchem Anwendungsbereich du später tätig sein willst. Du hast ebenfalls die Möglichkeit, mit einem Bachelor in den Bereichen Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Verpackungstechnik beginnen und dich dann im Master auf den Themenbereich Robotik spezialisieren.

Gehalt

Ingenieure verdienen bekanntlich recht gut. Ein durchschnittliches Gehalt von ungefähr 5000 Euro brutto monatlich ist durchaus üblich. Während des Studiums gibt es üblicherweise keine Vergütung, doch danach kannst du dich auf ein überdurchschnittlich hohes Einstiegsgehalt freuen.

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